Samichlaus auf dem Wettacherhof

 


 


 

Weitere Infos entnehmen Sie bitte dem Flyer.

 

 

Odette Monney / 2.August 1930 – 5.September 2017

Lebenslauf

Als Odette am 2.August 1930 zur Welt kam, waren die Lebensbedin-gungen für viele Familien sehr schwierig. Unser Vater hatte zeitweilig keinen Verdienst. Ueber die Vermittlung einer Tante konnte er aber in Ugine (Savoyen) eine Stelle im Labor eines Stahlwerks antreten und nahm die Familie mit. Hier begann Odette ihre Schulzeit.

Wir unternahmen vor wenigen Jahren mit ihr eine Ausfahrt dorthin und sahen die ehemalige Wohnung, den Schulweg und das Schulhaus, sowie den Arbeitsort des Vaters.

Nach der Militärpflicht fand der Vater eine Laborantenstelle in Flums (SG), wo die Familie ebenfalls hinzog. Odette absolvierte hier die Bezirksschule, nachdem sie die Aufnahmeprüfung in Französisch hatte machen können. Unter Mithilfe ihrer Klassenkameraden lernte sie schnell Deutsch.

Von Flums zogen wir nach Gerlafingen, wo der Vater bei den VonRoll-Werken eine gute Stelle gefunden hatte. Von hier aus machte Odette eine Ausbildung bei der damaligen PTT, bei welcher sie bis zum Pensionsalter diverse Aufgaben übernahm, vorerst bei den Postcheckämtern in Solothurn, alsdann mehrere Jahre in Basel.

Die meisten Berufsjahre verbrachte sie bei der Postverwaltung in Bern, wo sie in der Liegenschaftsverwaltung mit Gebäudeversicherungen zu tun hatte.

Odette war gesellig und schloss mit ihren Kolleginnen Freundschaft. Sie unternahm mit Einzelnen gelegentlich Reisen ins Ausland, oder auch Ferien in Bädern in Deutschland. Die geführten Wanderferien nach Frankreich und bis nach Hawai bereiteten ihr grosse Freude. Mit ihren Postkolleginnen pflegte sie einen regen Kontakt, auch nach der Pensionierung.

In den letzten Lebensjahren unserer Eltern hat sie sich sehr viel um sie gekümmert, vor allem um die Mutter in Freiburg. Hier brauchte es Hilfe beim Unterhalt der kleinen Wohnung, für den Einkauf oder z.B. zu Arztbesuchen. Oftmals unternahmen sie zusammen Ausflüge mit dem Auto.

Odette nahm regen Anteil am öffentlichen Geschehen und beteiligte sich regelmässig an Abstimmungen und Wahlen, vor allem für die Stadt Bern. Sie war kulturell interessiert und las ausnehmend viel.

Mit grossem Interesse nahm sie Anteil an der Entwicklung ihrer beiden Neffen und dem Grossneffen Cédric, den sie «den Sonnenschein» der Familie nannte. Regelmässig nahm sie an unsern Familientreffen teil, letztmals an Weihnachten 2015.

Ende 2015 hatte sie eine Hirnblutung und erholte sich danach nie mehr gänzlich. In dieser Zeit versuchten wir vergebens, sie in eine geschützte Wohnumgebung zu führen. Mit diesem Uebergang tat sie sich sehr schwer. Sie wehrte sich so lange, bis die gesundheitlichen Probleme sie dazu zwangen.

In ihren letzten Lebenswochen erkannte sie uns nicht mehr und schlief am Dienstag den 5.September 2017 im Pflegeheim in Bern friedlich ein. 

Steffisburg, 14.September 2017

Michel und Aenni Monney

 

 

 

 

Abschiedsbrief

 

Mein liebes Gotti

 

Schon kurz nach meiner Geburt nahmst Du mich in Deinen Arm. Dies wurde zu einer lebenslangen engen Bindung.

 

Hier einige Episoden aus unserer gemeinsamen Zeit.

 

Du hast mich in den Urlaub nach St. Moritz eingeladen und wir haben viel gelacht. Vor allem über den Umstand, dass wir mit Herr und Frau Monney eingetragen waren. Wir zwei als Mann und Frau. Ich als kleiner Junge, wie amüsant. Wir trafen Deine Freunde Herr und Frau Strub und verbrachten eine wunderbare Zeit. Ich danke Dir, dass Du mir Freunde von Dir auch zu meinen Freunden gemacht hast.

 

Du hast mir eine Uhr geschenkt, mit digitaler Anzeige. Meine Mutter war dagegen und Du hast mir meinen Wunsch erfüllt. Wie war ich stolz und leider kam es wie meine Mutter vorausgesagt hatte. Die Wunderuhr ging schon nach relativ kurzer Zeit zu Bruch. Und dennoch bin ich Dir dankbar, dass Du mich unterstützt und meinen Wunsch erfüllt hast.

 

All die Essen bei Dir in deiner Wohnung oder auf dem Zeltplatz. Nur bei Dir gab es Crocetten und nur bei Dir kam diese einzigartige Stimmung auf. Wir sollten uns anständig benehmen, nicht kleckern und schmatzen, nicht zu laut sein und wenn wir bei Dir waren, wurde das Toleranzband etwas breiter. Wir waren uns an unser gutes Essen von unserer Mutter gewohnt und bei Dir gab es Teile von Gerichte die vorzüglich schmeckten und andere. Ich danke Dir für all die stimmungsvollen Essen.

 

Zu Besuch bei Anny und Marcel in Bözberg war ich nicht gerne. Ich freute mich jeweils auf Dich und auf Grossmutti. Du brachtest noch eine andere Würze in den Gefühlspot und ich konnte ein paar Worte mit Dir wechseln da ich sonst den ganzen Tag zugetextet wurde mit Dingen die mich nicht interessierten. Ich danke Dir, dass Du Dir immer wieder Zeit für mich genommen hast.

 

Der Zeltplatz musste ein bisschen hergerichtet werden und so verbrachten wir einige Stunden damit, dass Du Strom und einen Plattenbelag hattest. Bei diesen Arbeiten ging mir auch mein Vater, Dein Bruder, zur Hand. Du warst oft auf Deinem Zeltplatz, alleine, mit Freunden oder mit uns. Du kanntest immer neue Geschichten von deinen Nachbarn und warst Teil vom Zeltplatz. Wenn ich mal unangemeldet kam, hattest Du immer das Bedürfnis mir Essen zuzubereiten und ich nahm immer dankend an. Wenn Du nichts im Wohnwagen hattest, hast Du mich ins Restaurant eingeladen. Ich danke Dir für all die Zeit die wir gemeinsam auf dem Zeltplatz sein durften.

 

Ich wollte mich auf das Technikum vorbereiten und Du hast mich in Deine Wohnung aufgenommen. Mehr noch. Ich kriegte Dein Schlafzimmer und konnte den Rest der Wohnung frei nutzen. Während dieser Zeit musstest Du in der Wohnstube schlafen und Du warst stark eingeschränkt. Du hast Dich sehr um mich gesorgt und mich immer bestens versorgt. Am Abend konnten wir über Gott und die Welt diskutieren. Diese Zeit festigte und beeinflusste unsere Bindung stark. Zwischen uns gab es nur noch wenige Geheimnisse und wir diskutieren in der Folge sehr viel miteinander und verbesserten die Welt immer wieder.

Vielen Dank für all die Gespräche mit mir.

 

Im Tech hatte ich nicht genug Geld um die wichtigsten Dinge zu bezahlen. Du bist finanziell eingestiegen und hast mir regelmässig geholfen. Ohne Deine finanzielle Hilfe hätte ich noch mehr arbeiten müssen um Geld zu verdienen und ob ich dann die Abschlüsse geschafft hätte wage ich zu bezweifeln. Ich danke Dir, dass Du an mich geglaubt und mich unterstütz hast.

 

An Weihnachten war Deine und früher noch Grossmuttis Aufgabe den Tannenbaum zu schmücken. Vor lauter Schoggi und anderem Zeugs wurde aus jeder Tanne ein richtiger Weihnachtbaum. Und immer wieder gingen Christkugeln zu Bruch. Ich fragte mich immer vor Weihnachten wie viele Kugeln wohl zerspringen würden. Meist lag meine Schätzung zu hoch. Mit meiner Mutter hatte ich immer eine Debatte wer nun welche Mäuse vom Baum essen darf. Deine Geschenke freuten mich immer sehr. Du wusstest, was ich mir wünsche und auch was ich gebrauchen kann. Ich danke Dir für all die Gaben die Du mir gegeben hast.

 

Bei den Spaziergängen durch die Altstadt, im Dällhölzli, im Bremgartenfriedhof oder in einem der Parks konnten wir stundenlang diskutieren, philosofieren, schimpfen, Vorschläge und Lösungen erdenken, Probleme erörtern, die Welt verbessern, gute Freunde sein.

 

Ich danke Dir für alles was Du für mich und viele andere Menschen getan hast. Ich vermisse Dich sehr. Dein Göttibub Rémy

 

 

 

 

Fabian und Tobias helfen mit in der Halde zu räumen.

 

Tobias hilft bei der Kürbisernte damit die Kunden beim Fleischverkauf auf Kürbisse kaufen können.

 

 

 Fabian hat fast keine Zeit, egal ob Ferienzeit oder nicht. Immer läuft was. Und wenn er mal kommt, gibt er Vollgas.

 

 Dieses Haus ist alt und hässlich, dieses Haus .... und dennoch versuchen wir es zu reparieren und wieder aufzubauen.

 

Der Hagel kam und die Erne wurde teilweise vernichtet. Bei den Hageleinschusslöchern bildet sich Fäulnis und die Blätter und Stängel faulen. Brigitta muss nun in den nächsten Tagen so viel wie möglich ernten und verwerten und dann die Pflanzen entfernen. Bei genügend Wärme und Wasser sollte dies bei den Bohnen gehen, bei den Paprika ist es ungewiss und bei den Kürbissen wird es nicht gehen, da diese noch nicht reif sind.

Bei den reifen Früchten (Zwetschgen und Pflaumen) zerschlugen die Hagelkörner die reifen Früchte und nun hängen süssschlabbrige Fruchtfleischballen an den Bäumen. Die Wespen haben ihre Freude und wir den Frust.

 

Der 1. August 2017 war der Tag an dem wir zum ersten Mal selber Teigwaren mit der neuen Maschine herstellten. Noch sind wir keine Profis und das Resultat war Optisch, in der Konsistenz und im Geschmack ausgezeichnet.

 

Die erste Bohnenernte war top. Mal sehen was das Jahr noch bringt. 

 

 

       

Vogelexkursion der Ulmetgruppe um den Wettacherhof

Am 21. Mai 2017 machte sich eine Gruppe von Feldornithologen und Beringern auf den Weg um die Vogelwelt rund um den Wettacherhof zu erkunden. Bereits kurz nach dem Ablaufen wurden Raritäten wie der Gartenrotschwanz und der Neuntöter erblickt. Während der Exkursion konnten von den 10 Teilnehmern insgesamt 46 Brutvogelarten entdeckt und beobachtet werden. Bei einem gemütlichen Imbiss auf dem Hof wurde der Morgen ausgeklungen. Die tollen und spannenden Beobachtungen werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. 

Folgende Arten konnten wir beobachten: Gänsesäger (fliegend), Rotmilan, Schwarzmilan, Mäusebussard, Turmfalke, Hohltaube, Stassentaube, Ringeltaube, Mauersegler, Grünspecht, Buntspecht, Feldlerche, Rauchschwalbe, Mehlschwalbe, Bachstelze, Rotkehlchen, Gartenrotschwanz, Hausrotschwanz, Singdrossel, Misteldrossel, Amsel, Mönchsgrasmücke, Gartengrasmücke, Zilpzalp, Wintergoldhähnchen, Sommergoldhähnchen, Zaunkönig, Kohlmeise, Blaumeise, Tannenmeise, Schwanzmeise, Kleiber, Gartenbaumläufer, Neuntöter, Elster, Eichelhäher, Rabenkrähe, Kolkrabe, Star, Haussperling, Feldsperling, Buchfink, Bluthänfling, Distelfink, Grünfink und Goldammer.

 

- Rückblick auf das Jahr 14:  Jahresrückblick 2014

- Rückblick auf das Jahr 12: Brief 2012

- Hornussen vom Rebberg aus gesehen: Hornussen

- Weihnachtskarte 07: Wehnachtskarte

- Winterimpressionen: Winterimpressionen

- Tipps zum Fleischauftauen: Fleisch auftauen

- Araucana Hühner Araucana Hühner

- Marans Hühner: Marans Hühner

- Welsumer Hühner: Welsumer Hühner

- Lakenfelder Hühner: Lakenfelder Hühner

 -Wettacherhof Gründonnerstagsei  Gründonnerstagsei

- Wettacherhof Hochstammobstbäume.pdf Hochstammobstbäume

- Wettacherhof Karfreitagsei: Karfreitagsei

- Wettacherhof Ostereier: Ostereier

- Wettacherhof Schafe: Schafe

- Vögelexkursionen um den Wettacherhof: Siehe PDF-Flyer

 

 

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